J.N.
Liebesgedichte
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Bis die Sterne verglühen
Bis die Sterne verglühen
Wird diese Rose blühen
Selig Dir zu Füßen liegen
Dich über alles endlos lieben
Oder vom Licht der Sonne schwinden
In dunkle Einsamkeit versinken
In süßen Erinnerungen schwelgen
Langsam Blatt für Blatt verwelken
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Zeit
Was ohne Dich sprudelt aus ewigem Quell
Vergeht mit Dir so rasend schnell
Den einen Augenblick ich Dich berühre
Den nächsten bist Du schon aus der Türe
Und es beginnt die lange Qual
Des Ausharrens im Wartesaal
Selbst schwer beschäftigt denk ich dann
So fest an Dich wie ich nur kann
Es macht das Warten mir so schwer
Ich wünsche mich bei Dir so sehr
Mit Dir verbringen will ich Zeit
In Leidenschaft und Zärtlichkeit
Mit Dir erleben viele Freuden
Will keine Stunde mehr vergeuden
Ich wünsch Du würdest bald beschließen
Die Zeit zusammen zu genießen
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Phantasie
Bezaubernd wie ein Strahl der Sonne
Nimmst Du mich in Deinen Banne
Mit Schönheit die vom Herzen kommt
Wurdest Du überreich belohnt
Dein Anblick macht mich hilflos schwach
Zitternd lieg ich abends wach
Ich wünsch ich würde von Dir träumen
Keine Sekunde dieses Traums versäumen
Verwunschen lieg ich da und denke
Welch Schicksal meine Bahnen lenke
Du ziehst mich an wie ein Magnet
Für Deine Liebe sprech ich ein Gebet
Ich möchte Deine Nähe spüren
In meine Traumwelt Dich entführen
Dir die Gefühle offenbaren
Die schon so lange in mir waren
Noch nie war ich so sehr verliebt
Mein Herz zu Deinen Füßen liegt
Könnt ich Dich in den Armen halten
Würd sich der Himmel mir entfalten
Geliebte finde Du zu mir
Freudentränen schenk ich Dir
Für die die mir so sehr gefällt
Zärtliche Liebe endlos hält
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Für Dich
Mein Herz von einem Flammenmeer
Der endlos brennend Liebe ward verzehrt
Die allerletzte Rettung wär
Ein Hauche Deines Atems mich berührt
Glück-leidend' Nesseln in der Brust
Fühlst auch Du so tu mir kund
Wenn Du auch in die Ferne mußt
Reich mir die Hand zu unsrem Bund
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Ohne Dich
Im Schlafe wach ich, träum am Tag
Von der die ich unendlich mag
Dem Himmel ein Versprechen gab
Dafür daß ich sie einmal hab
Mein Herz steht still, mein Blut gefroren
Ich habe meinen Kopf verloren
Nur leise summt in meinen Ohren
Die Stimme die für mich erkoren
Ich wache auf doch kann es sein
Du näherst Dich im Sonnenschein
Bleib bei mir, sei für immer mein
Denn ohne Dich kann ich nicht sein
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Das ursprüngliche Gefühl, das wir in uns tragen, ist die
Liebe. Ob Minnesang, ob Sturm und Drang - seit Jahrtausenden widmen ihr Dichter
ihre Werke, manche widmen ihr ein ganzes Leben. In dieser Tradition steht auch
„Mein Stern“, um die Verliebten von heute mit seinen Reimen zu inspirieren.
Erschienen im Fouqué-Verlag
ISBN 3-8267-50144
DM 14,80 Î7,40
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